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Der Glückwunschkarktenmarkt in den USA im Jahr 2002 Quelle: Marianne McDermott,
The Greeting Card Association, 1156 15th Street NW, suite 900,
Washington, DC, 20005; nach einem Gespräch mit Jeff Weiss
von der American Greetings Corporation. Februar 2003 Die Glückwunschkartenindustrie verbleibt weiterhin unter dem Druck der allgemeinen wirtschaftlichen Rezession wobei die Anpassung der einzelnen Unternehmen abhängig ist von der eigenen Flexibilität. In einem für den Einzelhandel im allgemeinen schwachen Jahr 2002 sind einige große Einzelhandelsunternehmen in einer beängstigenden Situation. In demjenigen Umfeld, wo Einzelhandelsumsatz durchweg noch zulegt, gibt es weiterhin Zuwächse bei Wal Mart und Dollar Stores. Im ganzen gesehen, war die Weihnachtssaison schwach, obwohl sowohl abgepackte Ware, so wie Einzelkarten aus den Displays in vielen Läden gut abflossen im ganzen war es ein gemischtes Ergebnis. Auf das gesamte Kalenderjahres 2002 bezogen, waren die Umsätze mit Glückwunschkarten gleichbleibend bis leicht ansteigend. Im vergangenen Jahr konnte zwar ein Entwicklungsprozeß bei der Internetkommunikation festgestellt werden, doch war der Einfluß von elektronischen Glückwünschen auf gedruckte Glückwunschkarten sehr niedrig bzw. gar nicht feststellbar. Vorausschauend auf 2003 stellen sich die Fragen: 1. Wird es Krieg geben? Keine dieser Fragen muß sich notwendigerweise negativ auf den Glückwunschkartenmarkt auswirken, da Menschen in schwierigen Zeiten stets ein Bedürfnis nach Kommunikation entwickeln. Selbst eine schwache Wirtschaftslage kann u. U. förderlich für die Branche sein, da Glückwunschkarten dann oftmals die Geschenke vollständig ersetzen. Vielleicht wird sich die augenblickliche Konstellation sogar positiv auf den Absatz von Glückwunschkarten auswirken. Die Aktivitäten der Post Das vergangene, sowie das laufende Jahr brachten und bringen mehr Veränderungen in der Organisation der Post wie je zuvor. Die Greeting Card Association hat sich zwei ganze Tage mit strategischer Planung beschäftigt. Die Analyse ergab, daß die Postaktivitäten die GCA-Organisation innerhalb der nächsten zwei Jahre bis zu $ 1 Mill. kosten kann. Die Kommission des Präsidenten zur Postreform Präsident Busch hat eine Kommission eingesetzt, die bis Ende Juli 2003 einen Bericht zur grundsätzlichen Reform der Post vorlegen soll. GCA arbeitet bereits Vorschläge aus und wird Zeugnisse vorlegen, die den Interessen der privaten Versender von Glückwunschkarten förderlich sind im Gegensatz zu einer schrecklichen Gruppe von Geschäftspostversendern. Überhöhung der Pensionsrücklagen bei der Post Obgleich unterschiedliches Zahlenmaterial vorliegt, scheint es doch so, als habe die Post zu hohe Rücklagen für die Pensionsfonds der Postangestellten gebildet. Alle Vertreter der Interessengruppen von Postversendern wurden beim Kongress vorstellig, um die Gesetzeslage für Pensionsfonds zu verändern, damit ein Teil des Deckungsbeitrags zurückgeführt werden kann und dadurch eine Portoerhöhung für bis zu vier Jahren vermieden werden kann. Mögliche Portoerhöhung Falls sich der Kongress nicht den Vorstellungen der privaten Versender anschließen würde, könnte eine neue Portoerhöhung in diesem Jahr anstehen. In einem solche Fall würden die neuen Gebühren Rabatte oder Provisionen für Geschäftspostsendungen beinhalten, zum Nachteil der privaten Versender. GCA spricht sich deshalb in Diskussionen mit den Entscheidungsträgern der Post dagegen aus. Umwandlung der Postorganisation nach privatwirtschaftlichen Gesichtspunkten Die oberste Postbehörde
hat im letzten Jahr einen Zukunftsplan vorgelegt, nach dem die
Postorganisation nach privatwirtschaftlichen Gesichtspunkten
reorganisiert werden soll, sehr zum Nachteil für die individuellen
Postbenutzer. Die eingesetzte Kommission durch den Präsidenten
wird diesen Plan vor der Umsetzung begutachten. GCA erinnert
an den gemeinwirtschaftlichen Auftrag der Post und wird sich
für dessen Erhalt weiterhin einsetzen.
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